Soundcheck

Auf Repeat: „Violence“ von Grimes & i_o

Die Musikerin Grimes allein auf einer Bühne, mit Mikrophon und zwei elektronischen Tasteninstrumenten, in Kunstnebel und Scheinwerferlicht.

Den Ohrwurm der Woche hat mir Grimes beschert. Die heute 31-jährige Kanadierin ist mir seit ihrem Hit Oblivion von 2012 ein Begriff. Der Song thematisiert sexualisierte Gewalt(erfahrungen), und in dem so einfachen wie fantastischen Video zu Oblivion begibt sich Grimes in die Männer-dominierten Welten von Motocross und Football. Pitchfork hat Oblivion 2019 übrigens zum zweitbesten Song des Jahrzehnts gekürt.

Vor kurzem ist Grimes’ neues Album Miss Anthropocene erschienen. Beim Durchhören bin ich auf die erste Single mit dem Titel Violence gestoßen, die zusammen mit dem entsprechenden Musikvideo schon im September 2019 veröffentlicht wurde. In einem Interview mit Harper’s BAZAAR beschreibt Grimes den offenbar ziemlich chaotischen Entstehungsprozess des Videos, und berichtet von ihrem großen Interesse an Kriegshistorie und Waffen – aha. So weit, so verwirrend.

Auf Wikipedia finde ich ein paar Schubladen-Beschreibungen der Musik-Kritik: „etheral … synth-driven, soft-focus … engaging … atmospheric but dance-ready ectronic pop“. Irgendwie so. Bei mir läuft der Song auf Repeat, und das Video habe ich mir jetzt auch schon mindestens dreimal zu oft angesehen.

(Das Foto oben zeigt Grimes bei einem Auftritt im Jahr 2013 und ist von Andrew Subiela auf Flickr, veröffentlicht unter CC BY 2.0).

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